von Dr. Horst Schweigert Geschichte des Prälatenhauses
Verein Prälatenhaus, Am Kirchberg 20, 8111 Gratwein-Strassengel
Das in unmittelbarer Nähe zur Westfront der Wallfahrtskirche Maria Straßengel am Berg- abhang errichtete sogenannte „Prälatenhaus“ bildet mit seinem pittoresken Aussehen einen markanten nordwestlichen Abschluss mit dem aus Wallfahrtskirche, Propstei und Taverne („Kaisergebäu“) bestehenden Bauensemble am Straßengler Kirchberg. Die exponierte Lage des „Prälatenhauses“ bietet ein beeindruckendes Panorama über die Koralm und Gleinalm, über das Gratweiner Tal und das Murtal bis hin zum Schöckelgebiet. Bereits Abt Ludwig II. Crophius Edler von Kaiserssieg – er regierte von 1823 bis 1861 als 46. Abt des Stiftes Rein – hatte in einem Vortrag über die „geschichtlichen Denkwürdigkeiten von Straßengel“, gehalten am 24. März 1858 in der allgemeinen Versammlung des Historischen Vereins für Steiermark, auf den „schönen Wohnsitze“ der Reiner Äbte hingewiesen und „das wunderliebliche Landschaftsbild, dessen Anblick man von dessen Corridor aus genießt“, gerühmt.[1] Das auch als „Neugebäude“ bezeichnete „Prälatenhaus“ – diese Benennung geht vermutlich darauf zurück, dass es als letztes der am Kirchberg bestehenden Gebäude „errichtet“ wurde – diente als Sommersitz der Äbte von Stift Rein und war ebenso Alterssitz der Äbte nach ihrer Resignation, so z. B. von Abt Blasius Hilzer (reg. 1629 bis 1643); auch stand es Gästen zur Verfügung, wie u. a. dem Pfarrer Thomas Dollar aus Ungarn, der von 1748 bis zu seinem Tod im Jahr 1769 hier lebte.[2] Bewohnt war das „Prälatenhaus“ lange Zeit jedoch nicht von geistlichen Würdenträgern, sondern auch von Privatleuten, wie es aus einem Mietvertrag aus dem Jahr 1919 hervorgeht; ein „gewisser Kapitän Müller sicherte sich für 30 Jahre … das Mietrecht“[3], dessen Nachkommen noch bis 1992 Mieter waren. Während dieser Zeit war das „Prälatenhaus“ für die Öffentlichkeit kaum zugänglich und auch der Bauzustand wurde immer desolater. Nach dem Auszug der letzten Mieter stand das Gebäude leer und verfiel langsam. Erst durch die Besitzübergabe an das Ehepaar Brunhilde und Peter Manfred Meder im Jahr 2000 gelang es, nicht nur den mittlerweile katastrophalen Bauzustand zu beheben, sondern auch dem „Prälatenhaus“ einen öffentlichkeitsbezogenen Zweck zuzuführen; und mit der Gründung des Vereins „Prälatenhaus“ im Jahr 2006 scheint die Weiterführung der Sanierung und Renovierung gesichert. Die jahrzehntelange Verwahrlosung des „Prälatenhauses“ hatte infolge von Durchfeuchtung, Mauerwerksausbrüchen und Verwurzelungen (hervorgerufen insbesondere durch einen massiven Efeubewuchs an der Eingangsfront) sowie durch einsturzgefährdete Decken zu schwerwiegenden Schäden der Bausubstanz geführt. Im Zusammenhang mit der von den neuen Besitzern und mit finanzieller Unterstützung der Öffentlichkeit und des Eigentümers Stift Rein erfolgten Sanierung und Revitalisierung[4] ergeben sich neue baugeschichtliche Erkenntnisse, die sowohl die Bausubstanz als auch die Innenausstattung betreffen. Während die ältere Literatur über Straßengel eine Entstehungszeit des „Prälatenhauses“ ganz allgemein im 17. Jahrhundert annahm[5], und die neuere Forschung das Gebäude „um 1680“[6] oder „um 1680/1685“[7] bzw. „vor 1681“[8] und nach „1684“[9] datierte sowie die Errichtung des Baus mit „1668“[10] zu präzisieren versuchte, konnte im Zuge der Revitalisierungsarbeiten der Nachweis einer allseitigen, z. T. bis zum First hochgehenden spätgotischen Bausubstanz erbracht werden, die durch ein abgefastes steinernes Fenstergewände und ein ebenfalls abgefastes Korbbogen-Steintor an der Nordseite des „Prälatenhauses“ sichtbar gemacht wird. Auf diese von der Forschung bislang unbeachtete Tatsache einer spätgotischen Bauzeit hatte bereits Marianne Gerstenberger in ihrer instruktiven Monographie über die Wallfahrtskirche Maria Straßengel hingewiesen[11]; diesen wichtigen baugeschichtlichen Hinweis griff in der Folge auch Hugo Mirsch in seiner Publikation über die Marktgemeinde Judendorf-Straßengel auf[12].   Aus der Sicht der neuen Erkenntnisse des Baubefundes ergeben sich für das „Prälatenhaus“ drei Bauphasen: Der erste, ursprünglich spätgotische Bau wurde vermutlich von Abt Wolfgang (reg. 1481 bis 1515) als Benefiziatenhaus im Zusammenhang mit der Errichtung der um den Kirchhof angelegten Wehrmauer erbaut. Das Gebäude, das auch als der Kirche vorgelagertes, massives Bollwerk dienen sollte, entstand wahrscheinlich gleichzeitig mit dem 1493/1494 erfolgten Bau des Propsteigebäudes. Diese spätgotische Bauphase dokumentieren neben der bereits erwähnten Fensteröffnung und dem Korbbogen-Steintor an der nördlichen Außenseite zwei trichterförmige Fensterlaibungen an der Innenwand des südwestlichen Eckraumes, Reste des ursprünglichen Außenputzes neben dem Korbbogen-Steintor sowie das aus Bruchstein gefügte, im Untergeschoß sichtbar gemachte und z. T. bis zum Dachfirst reichende Mauerwerk; weiters wurde der spätgotische Kamin in den barocken Dachstuhl einbezogen. Eine zweite Bauphase erfolgte durch Abt Balthasar Stieber (reg. 1643 bis 1673), der das Gebäude als Sommerprälatur umbauen ließ. Als Baumeister wird der aus Mailand stammende Domenico de Bianco vermutet, der 1635 in Graz heiratete und 1663 hier verstarb.[13] Bianco, für den Arbeiten in Graz-Straßgang und im Stift Rein nachweisbar sind, erhielt 1652 für ungenannte Arbeiten in Straßengel einen Restbetrag von 200 fl.; es ist dies eine Geldsumme, die auf einen größeren Auftrag, möglicherweise auf den Umbau des „Prälatenhauses“, schließen ließ.[14] Die Vollendung dieses Umbaues erfolgte jedoch erst fünf Jahre nach Biancos Tod; der Datierungshinweis dafür ist mit der Jahreszahl „1668“ an einem im Dachboden befindlichen Trambalken eingeschnitten.[15] Unter Abt Alanus Matt (reg. 1684 bis 1696) fand unmittelbar nach seinem Amtsantritt die dritte, gravierendste Bauphase statt. Der Abt veranlasste den Anbau des dreigeschossigen Arkadenganges – die von Georg Matthäus Vischer im Jahr 1681 veröffentlichte Kupferstichansicht des Straßengler Kirchberges zeigt das „Prälatenhaus“ noch ohne Arkaden[16] – und initiierte die Vergrößerung des Dachstuhls sowie die Fassadengestaltung; außerdem kam es zur Erneuerung der Innenausstattung, wobei u. a. der „Prunkraum“ seine dekorative Stuckdecke erhielt. Zeitgemäß und attraktiv war die Gestaltung der Fassadendekoration: Sie besteht aus einem System von verschiedenen geometrischen Feldern, die in den Putz vertiefte Zierformen – wie horizontal und vertikal angeordnete, oblonge Rechtecke mit einspringenden, gerundeten oder gekanteten Ecken – aufweisen. Es ist dies ein vom St. Lambrechter Stiftsbaumeister Domenico Sciassia (1599/1603–1679) am Westtrakt des Benediktinerklosters St. Lambrecht erstmals in der Steiermark zur Anwendung gebrachtes spezifisches Dekorationssystem, das in der Folgezeit insbesondere durch die Grazer Hofbaumeister Domenico Orsolino und Bartholomäus Ebner (um 1645–1716) an ihren Palaisbauten und Bürgerhäusern zur dominanten Fasssadendekoration wurde. Im Konnex mit der baulichen Umgestaltung und Neufassadierung nahm Abt Alanus Matt auch eine gänzliche Erneuerung der Innenausstattung vor. Sein Wappen in der mit Akanthuslaub skulptierten, ursprünglich bemalten Sandsteinbekrönung über dem Rechteck-Steintor der Eingangsfront weist ihn als Mäzen und Initiator dieser Aktivitäten aus. Gemeinsam mit der noblen Fassadengestaltung bildet der gleichzeitig gefertigte, mit Blendfeldern beschnitzte und mit kunstvollen Beschlägen – wie mit eingerollten, z. T. vegetabil geformten Bändern, Ziehgriffen und verziertem Schloss – ausgestattete Türflügel ein dekoratives Entree in das „Prälatenhaus“. Ein an der Innenseite des Schlosses angebrachter, federngeschmückter „Indianerkopf“, der als exotisches bzw. als apotropäisches, Unheil abwehrendes Symbol zu deuten ist, verleiht der Eingangstüre eine ikonographische Aussage. Um die Innenausstattung nach seinen Wünschen ausführen zu können, nahm der Abt einige bauliche Maßnahmen vor. So wurden die an der Nord- und Nordostseite vorhandenen großen Fensteröffnungen zum Teil vermauert und im Zusammenhang mit der Errichtung des Arkadenvorbaus einige Türstöcke eingefügt. Dabei wurden die auf den Vorgängerbau Abt Stiebers zurückgehenden, mit Hermenpilastern gegliederten Türstöcke wieder verwendet und mit neuen, vermutlich aus dem Stift stammenden Türblättern versehen. Ebenso beließ man im Eckraum des Mittelgeschosses – er wird heute als Atelier verwendet – eine dem Vorgängerbau angehörende, qualitätsvolle Holzbalkendecke, an deren Mitteltram eine in filigraner Kerbschnittausführung, künstlerisch bemerkenswerte Rosette zu sehen ist. Für die Ausschmückung der meisten Räume – der Eckraum des Obergeschosses ist davon ausgenommen – verwendete man eine von Stuckleisten gerahmte, ähnlich der Fassadenzier aus geometrischen Formen gestaltete Feldergliederung. Weiters erhielt der Weichholzbretterboden eine aus den Farben Rot und Schwarz bestehende dekorative Bemalung, deren erhaltene Reste Rautenmuster mit Lilienmotiven oder aneinander stoßenden Kreisen zeigen. Künstlerischer Höhepunkt des Ausstattungsprogrammes des Abtes Alanus Matt war die Stuckierung des westlichen Ecksaales im Obergeschoß. Zu diesem Zweck musste der große Mitteltram der vorhandenen Holzbalkendecke mit seiner „1668“ datierten Sichtseite in den Dachboden gewendet werden. Die kompositorische Gestaltung dieser Stuckdecke entspricht noch der überlieferten frühbarocken Aufteilung mit einem dominierenden Feld als Zentrum und begleitenden kleinteiligen Kartuschen, wobei für die Ausführung eine plastische Modellierung und scharf profilierte Umrisse charakteristisch sind. Der im Straßengler „Prälatenhaus“ tätige Stukkateur versuchte jedoch die plastischen Formen zu verschleifen und verwendete als Dekorationsornament bereits das ab 1690 aktuell gewordene Akanthusblatt: Dessen groß gefiederte Blätter umspielen den Wulstrahmen des Mittelfeldes sowie die an den Enden eingerollten Kartuschen und wachsen aus Muschelhörnern heraus. In den vier Ecken agieren schwebende Puttopaare als Träger des Rahmens oder sie ziehen Blattgirlanden über zwei geöffnete Muschelschalen, in deren Zentrum drei Granatäpfel platziert sind. Für die religiöse Bildersprache der Barockzeit hatten sowohl die Muschel als auch der Granatapfel und die Zahl „Drei“ symbolische Aussagen: So verweisen die beiden Schalen der Muschel auf das Alte und Neue Testament und deuten gleichzeitig auf die Menschwerdung Christi.[17] Der Granatapfel bezieht sich als mehrdeutiges Zeichen auf Maria und gilt auch als Symbol der Freigiebigkeit[18], während die Zahl „Drei“ das Sinnbild der Heiligen Dreifaltigkeit ist. Obwohl der ausführende Stukkateur dieser qualitätsvollen Stuckdecke bislang unbekannt ist, lässt sich auf stilkritischer Basis der Künstler eruieren. Aufgrund des dekorativen Formenapparates und der Verwendung des Akanthusblattdekors sowie der bildhauerischen Ausformung der Putti kann man den seit 1693 in der Steiermark, im Schloss Hainfeld, nachweisbaren und 1721 in Graz verstorbenen Domenico Boscho als Meister der Straßengler Stuckdecke namhaft machen. Insbesondere der stilkritische Vergleich mit den von Domenico Boscho[19] signierten und datierten Stuckierungen in den Eckzimmern des Osttraktes von Schloss Hainfeld (1693) und in den beiden Westkapellen der Stiftskirche von Vorau (1700) zeigt eine z. T. ins Detail gehende, analoge Gestaltung. Hinsichtlich der künstlerischen Qualität gehört die um 1696 entstandene und nach der Mitte des 19. Jahrhunderts polychromierte Stuckdecke im „Prälatenhaus“ zu den besten Leistungen des hochbarocken Stuckhandwerks in der Steiermark. Mit der Aufstellung eines dem „Prunkraum“ entsprechenden Kachelofens beendete Abt Alanus Matt sein aufwändiges Ausstattungskonzept. Der monumentale, bis zur Decke reichende, zweigeschossige Ofen mit grün-schwarz glasierten und mit Blendfeldern akzentuierten Kacheln besitzt im Obergeschoß freistehende, den polygonalen Ofenkörper einfassende Balustersäulchen. Geflügelte Puttoköpfe zieren die Ecken des Ofens, dessen Meister unbekannt ist und dessen Entstehung in die Regierungszeit des Abtes Alanus Matt anzunehmen ist.[20] Zwei weitere Kachelöfen – ein vor 1750 zu datierender, blauglasierter und ein um 1800 entstandener, ockerfarben glasierter Ofen – wurden in den Eckräumen des Obergeschosses bzw. des Mittelgeschosses nachträglich aufgesetzt. Eine letzte Ausstattungsphase erfolgte schließlich durch Abt Ludwig II. Crophius Edler von Kaiserssieg, der sich vehement für die Restaurierung der Wallfahrtskirche und der Gebäude am Kirchberg einsetzte. So veranlasste er u. a. eine dekorative Ausmalung fast aller Plafonds des „Prälatenhauses“ mit Blumenbuketts und mit Streublumendekor sowie mit Kartuschen im Rokokostil. Die Freilegung, Ergänzung und Restaurierung der duftig und zart gemalten Blumenwiedergaben und einer architektonischen Wandgliederung ist derzeit im Gange. Gleichzeitig ließ der Abt in den vier Kartuschen des „Prunkraumes“ Ansichten der Wallfahrtskirche von Straßengel und von Stift Rein in sepiafarbener Grisaillemalerei einfügen. Die Darstellungen zeigen einen Bildstock des Pilgerweges, das Eingangstor mit dem Turm der Wallfahrtskirche, den Straßengler Kirchberg vom Ort aus gesehen und das Zisterzienserstift Rein.   Die subtil und stimmungsvoll gemalten Darstellungen weisen eine beachtliche künstlerische Qualität auf; ihr Schöpfer wird urkundlich nicht überliefert bzw. ist noch nicht namhaft gemacht worden. Doch lässt sich auch in dieser unbeantworteten Frage aufgrund der kompositorischen Kriterien und der malerischen Ausführung der Künstler stilkritisch bestimmen. Es handelt sich ohne Zweifel um den 1798 in Wien geborenen und 1874 in Graz verstorbenen Johann Nepomuk Passini, der die Akademie der Bildenden Künste in Wien absolvierte, wo er sich auf das Landschaftsfach spezialisierte; Passini war auch als Kupferstecher und als Lithograph tätig. Im Jahr 1852 übersiedelte Passini nach Graz und erhielt hier die Stelle für „freie Handzeichnung“ am Realgymnasium. Während seines Aufenthaltes in Graz entstanden u. a. zahlreiche Zeichnungen, Lithographien und Aquarelle mit Ansichten der Wallfahrtskirche von Straßengel und des Stiftes Rein.[21] Das 1857 entstandene Aquarell mit der Wiedergabe des Eingangstores zur Wallfahrtskirche[22] und die gleichzeitig lithographierte Darstellung des Straßengler Kirchberges[23] entsprechen hinsichtlich Komposition und malerischer Gestaltung den analogen Darstellungen an der Stuckdecke des „Prälatenhauses“. Der kunstsinnige Abt besaß auch das Original der lithographierten Ansicht des Straßengler Kirchberges und dürfte Passini und dessen Werke sehr geschätzt haben. Es ist daher naheliegend, dass Abt Ludwig um 1857 den Maler Johann Nepomuk Passini, den damals prominentesten Landschaftsmaler in der Steiermark, mit der Ausführung der vier Ansichten im „Prälatenhaus“ betraute. So weist sich das „Prälatenhaus“ am Straßengler Kirchberg sowohl in baulicher Hinsicht als auch bezüglich seiner küntlerisch bedeutenden Ausstattung als ein kulturelles „Juwel“ aus, dessen Erhaltung ein „wesentlicher Bestandteil unserer Kulturlandschaft“[24] ist. Das Land Steiermark hat aus diesem Grund das „Prälatenhaus“ mit der Auszeichnung „Steirisches Wahrzeichen 2007“ bedacht und somit auch dem Ehepaar Meder für ihr unermüdliches Wirken zur Erhaltung dieses Gebäudes Dank ausgesprochen.[25]     [1] Abt Ludwig Crophius, Vortrag über die geschichtlichen Denkwürdigkeiten von Straßengel; gehalten in der allgemeinen Versammlung des historischen Vereines für Steiermark am 24. März 1850 von dem Vereins-Direktor Ludwig, Abten zu Rein. In: Mitteilungen des historischen Vereines für Steiermark 8 (1858), 109. [2] Ebda. [3] Walter Močnik, Sogar Diebe erkannten Wert des Neugebäudes. In: Die Kronen-Zeitung vom 17. Mai 2000, 41. [4] Siehe dazu die Dokumentation der Revitalisierung vom Baumeister und Zimmermeister Ing. Herbert Majcenovic, datiert mit Dezember 2000. BDA Graz, Geschäftszahl 29.182/9/2000. [5] Karl Weiss, Die gothische Kirche zu Straßengel in Steiermark I. Geschichtliches. In: Mittheilungen der Kais. Königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale III. Jg. (1858), 100. [6] Karl Kafka, Wehrkirchen Steiermarks, Wien 1974, 74. [7] Kurt Woisetschläger, Das Kunstschaffen im Bereich des Klosters Rein. In: Stift Rein 1129–1979. 850 Jahre Kultur und Glaube. Festschrift zum Jubiläum, Rein 1979, 94. [8] Eberhard Hempel/Eduard Andorfer, Dehio Steiermark (Dehio Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs), 4Wien 1956, 285. [9] Kurt Woisetschläger/Peter Krenn, Dehio Steiermark (Dehio Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs), Wien 1982, 550. [10] P. Clemens Brandtner, Die Geschichte der Wallfahrtskirche Maria Straßengel, St. Bartholomä 1993, 43. [11] Marianne Gerstenberger, Die Wallfahrtskirche Maria Straßengel (Begegnung mit Straßengel. Mitteilungen des Vereines der Freunde von Maria Straßengel Nr. 8, Juni 1985, Judendorf-Straßengel 1985), 49. [12] Hugo Mirsch, Die Geschichte der Marktgemeinde Judendorf-Straßengel, Judendorf- Straßengel 1999, 182. [13] Zur Biographie und zum Œuvre Biancos siehe Dankwart Trier, Artikel „Bianco, Domenico de (Bianchi, Dominicus)“. In: K. G. Saur, Allgemeines Künstler-Lexikon 10, München-Leipzig 1995, 441. [14] Rochus Kohlbach, Die Stifte Steiermarks, Graz 1953, 132: Rochus Kohlbach, Steirische Baumeister. Tausendundein Werkmann, Graz 1961, 141, 420, Abb. 92. [15] Den Hinweis auf die Jahreszahl „1668“ lieferte erstmals Gerstenberger, a.a.O. (wie Anm. 11), 43. [16] Siehe Georg Matthäus Vischer, Topographia Ducatus Stiriae 1681, Nachdruck nach den Originalen im Besitze der Steiermärkischen Landesbibliothek, des Steiermärkischen Landesarchivs und der Universitätsbibliothek Graz, hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Anton Leopold Schuller 2. Bd., Graz 1975, Stich 415. [17] Siehe N. N., Artikel „Muschel“. In: Lexikon der christlichen Ikonographie 3: Allgemeine Ikonographie, Rom, Freiburg, Basel, Wien 1971, Sp. 300. [18] Siehe C. Dutilh, Artikel „Granatapfel“. In: Lexikon der christlichen Ikonographie 2: Allgemeine Ikonographie, Rom, Freiburg, Basel, Wien 1970, Sp. 198 f. [19] Zur Biographie und zum Œuvre Boschos siehe Annedore Dedekind-Lumnitzer, Artikel „Boscho (Bosco; Poscho; Poschuo; Wotschkä), Domenico (Dominicus; Johannes Dominicus)“. In : K. G. Saur, Allgemeines Künstler-Lexikon 13, München, Leipzig 1996, 173. [20] Ein im Aufbau ähnlicher, zeitgleicher Kachelofen befindet sich in Zürich, Schweizerisches Landesmuseum. Siehe Rosemarie Franz, Der Kachelofen. Entstehung und kunstgeschichtliche Entwicklung vom Mittelalter bis zum Ausgang des Klassizismus (Forschungen und Berichte des Kunsthistorischen Instituts der Universität Graz I), Graz 1969, Tafel 8. [21] Siehe dazu Katalog der Ausstellung „Johann Nepomuk Passini 1798–1874. Gemälde und Grafik“. Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum gemeinsam mit dem Stadtmuseum Graz, vom 23.7.–28.8.1983, Graz 1983, Katalognummern 226, 231, 233, 241–243, 246. [22] Vgl. Katalog „Johann Nepomuk Passini“, a.a.O. (wie Anm. 21), Kat. Nr. 233, Abb. 37. [23] Tonlithographie, bezeichnet „Wallfahrtskirche Maria Straßengel“ und „Das Original befindet sich im Besitze des Hochwürd. Herrn Ludwig Crophius Edl. v. Kaiserssieg Abt zu Rein“. Siehe Katalog der Ausstellung „Die fromme Grazer Pilgerschaar …“, Stadtmuseum Graz, vom 24. Juni bis 24. Juli 1981, Graz 1981, Kat. Nr. 98, Titelbild. [24] Johann Seitinger, Vorwort zur Broschüre „Steirische Wahrzeichen 2007“, Graz 2007, 3. [25] N. N., Sommerprälatur Meder. In: Steirische Wahrzeichen 2007, Graz 2007, 10.       Der Verein „Prälatenhaus“ dankt dem Bild- und Tonarchiv am Landesmuseum Joanneum für die Bilddokumentation des „Prälatenhauses“.